Freie Mitarbeiter: Scheinselbständigkeit prüfen

Ihr Unternehmen arbeitet mit Freelancern, freien Mitarbeitern oder Beratern, teils über lange Zeit und eng eingebunden, oder eine Prüfung der Rentenversicherung steht an.

Was jetzt zählt

  • Entscheidend ist nicht die Bezeichnung im Vertrag, sondern wie die Zusammenarbeit tatsächlich gelebt wird: Weisungen, Eingliederung, eigenes Unternehmerrisiko.
  • Wird eine Beschäftigung festgestellt, drohen Nachzahlungen von Sozialversicherungsbeiträgen für mehrere Jahre, die weitgehend der Auftraggeber trägt, und im schlimmsten Fall strafrechtliche Folgen.
  • Ein Statusfeststellungsverfahren schafft Klarheit, bindet aber auch.
  • Verträge und gelebte Praxis gehören gemeinsam auf den Prüfstand; oft lässt sich die Zusammenarbeit rechtssicher gestalten.
  • Die Rechte an Arbeitsergebnissen, etwa Software, sollten dabei gleich mitgeregelt werden.

Welche Unterlagen ich brauche

  • die Verträge mit den freien Mitarbeitern
  • Rechnungen und Angaben zu Umfang und Dauer der Tätigkeit
  • eine Beschreibung, wie die Zusammenarbeit im Alltag läuft
  • Schreiben der Rentenversicherung, soweit vorhanden

Wie es weitergeht

Schicken Sie mir die Unterlagen per E-Mail an kanzlei@bauer.legal oder nutzen Sie die Terminanfrage; nennen Sie dabei eine laufende Frist. Ich melde mich in der Regel innerhalb eines Werktags und sage Ihnen, wie es weitergehen kann. Wie eine Zusammenarbeit abläuft und wie abgerechnet wird, lesen Sie unter Wie wir zusammenarbeiten.

Mehr dazu: Arbeitsrecht.

Diese Seite gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.

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