IT-Projekt in der Krise

Termine platzen, das Budget läuft aus dem Ruder, Anforderungen sind strittig, der Dienstleister fordert Nachträge oder droht mit dem Stopp. Beide Seiten beginnen, Verantwortung zuzuweisen.

Was jetzt zählt

  • Eine rechtliche Standortbestimmung hilft am meisten, bevor die Fronten verhärtet sind: Was ist vereinbart, wie sind Änderungen und Abnahme geregelt, welcher Vertragstyp liegt vor?
  • Dokumentation sichern: Protokolle, Tickets, E-Mails, Lieferstände und Zeitpläne.
  • Einseitige Schritte wie Zahlungsstopp, Kündigung oder Sperre von Zugängen können die eigene Position verschlechtern und sollten vorher geprüft werden.
  • Die Abnahme weder vorschnell erklären noch pauschal verweigern.
  • Quellcode, Daten und Zugänge im Blick behalten, damit das Projekt notfalls weitergeführt werden kann.
  • Lösungen neben dem Gericht, etwa Verhandlung, Mediation oder ein Schiedsgutachten, sind oft schneller und retten eher das Projekt.

Welche Unterlagen ich brauche

  • den Vertrag mit allen Anlagen: Angebot, Leistungsbeschreibung, Lasten- und Pflichtenheft
  • Änderungsanfragen und Nachtragsangebote
  • Projektprotokolle, Zeitpläne, Statusberichte
  • Abnahme- und Mängelkorrespondenz, Rechnungen und Zahlungen

Wie es weitergeht

Schicken Sie mir die Unterlagen per E-Mail an kanzlei@bauer.legal oder nutzen Sie die Terminanfrage; nennen Sie dabei eine laufende Frist. Ich melde mich in der Regel innerhalb eines Werktags und sage Ihnen, wie es weitergehen kann. Wie eine Zusammenarbeit abläuft und wie abgerechnet wird, lesen Sie unter Wie wir zusammenarbeiten.

Mehr dazu: IT-Recht, Wirtschaftsmediation.

Diese Seite gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine Prüfung im Einzelfall.

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